Openbook von Joel Hernández: Eine wirklich datenschutzfreundliche Alternative zu Facebook?

Wie schön wäre Facebook ohne all die Datenschutzskandale, das Sammeln deiner persönlichen Daten, das Eindringen in deine Privatsphäre, das Verkaufen der kostbaren Daten an die Werbeindustrie, ohne die fiese Ultravernetzung, die als Zusatz zur bereits bestehenden Vernetzung im Hintergrund abläuft. Ohne SDK, das dann noch deine Daten von anderen Apps zu sich leitet. Die gute Nachricht? Genau das gibt es bereits! Back to the roots mit Openbook.

Das Ganze funktioniert angeblich von der Struktur her nach den gleichen Prinzipien wie Facebook nur eben ohne die fiesen Nebenwirkungen. Also kein Tracking, keine Werbung, kein Abgreifen und Sammeln der Nutzerdaten. Einfach nur Vernetzung in ihrer ursprünglichen Form zur Pflege und zum Ausbau von zwischenmenschlichen Kontakten. So wie Facebook das wohl ursprünglich auch einmal geplante hatte. Aber dann wurde man zu datenhungrig und zu geldgierig im Silicon Valley. Und die Datenschutzskandale bei Facebook reißen nicht ab. So nach dem Motto: Ist der Ruf erst ruiniert, lebt es sich ganz ungeniert. Zahlreiche User haben genug von dieser Facebook-Version. Für junge Menschen ist es ohnehin zu uncool. Und die Zeit ist wirklich reif für etwas Neues.

Openbook hat Respekt vor Nutzerdaten

Openbook hat Respekt vor deinen Daten. Das Projekt Openbook vom 22jährigen Gründer Joel Hernández ins Leben gerufen, hat den Geist der Zeit erkannt. Der Sitz des Unternehmens ist in den Niederlanden und versichert, dass kein Interesse daran besteht Userdaten zu Geld zu machen. Geld ist aber vorerst wohl auch die erste wichtige Hürde, die das junge Unternehmen schaffen muss. Die Finanzierung gestaltete sich teilweise etwas schwierig. Als Initiator eines Crowdfunding-Projektes  musste Hernández erstmal gute Nerven beweisen.  Nichtdestotrotz steht Openbook nun in den Startlöchern, ist bereits online und darf dann beweisen, ob es wirklich gut mir Userdaten umgeht. Bis dahin müssen erst all die Facebook-Nutzer zu einem Wechsel bewegt werden. Ob Datenschutz alleine da ziehen wird?

Es führt vielleicht doch ein Weg an Facebook vorbei!

Facebook hat etliche User fest im Griff. Wer nicht direkt bei Facebook ist, liefert Daten an Instagram und WhatsApp, die ebenfalls zur Datenschlange gehören. Nun Möchte Zuckerberg ja auch noch netzwerkübergreifende Kommunikation ermöglichen. Ein Projekt, das nach erfolgreicher Umsetzung dafür sorgt, dass wirklich alle Wege zu Facebook führen.  Openbook will es anders machen und hat auch in punkto Content so einiges geplant. Gewisse Inhalte werden moderiert und es soll leichter für Nutzer werden, Probleme  zu melden und zu handeln. Openbook wird es bestimmt nicht leicht haben, aber solche Alternativen zu Facebook zeigen, dass es auch anders gehen könnte.

Fazit

Datenschlangen wie Facebook haben immer Hunger und agieren wie alle großen Konzerne ausschließlich profitorientiert. Man hat kein humanitäres Interesse daran unsere persönlichen  Kontakte zu fördern und zu unterstützen. Damit wir uns alle verstehen und unsere Freundschaften pflegen. Tracking, SDK, Custom Audiences, „verschlampte“ Userdaten, im Klartext erhältliche Passwörter der User, Daten über Daten und Lücken über Lücken. Hier geht es um Geld  und Macht. Wenn Openbook eine Alternative zum Datensog bietet, solltest du das einfach einmal ausprobieren. Schütze deine Daten!

Quelle: https://www.n-tv.de; Foto: pixabay.com

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Openbook von Joel Hernández: Eine wirklich datenschutzfreundliche Alternative zu Facebook!
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Wie schön wäre Facebook ohne all die Datenschutzskandale, das Sammeln deiner persönlichen Daten, das Eindringen in deine Privatsphäre, das Verkaufen der kostbaren Daten an die Werbeindustrie, ohne die fiese Ultravernetzung, die als Zusatz zur bereits bestehenden Vernetzung im Hintergrund abläuft. Ohne SDK, das dann noch deine Daten von anderen Apps zu sich leitet. Die gute Nachricht? Genau das gibt es bereits! Back tot he roots mit Openbook.
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