Facebook-SDK: Was machen die Apps denn da?

Daten sind das neue Gold. Hinter unserem Rücken läuft da so einiges und unsere Daten werden immer wieder einmal ausgespäht, verkauft oder weitergegeben. Wir werden transparenter, während der Datentransfer intransparenter wird. Das wissen wir ja bereits. Facebook-SDK kann ein praktisches Tool für App-Entwickler sein. Was angeblich 60 % der Android-Apps mit unseren Daten machen, wird dich wirklich schockieren.

Man will uns an die Daten

Unsere Daten sind heiße Ware. Jeder will sie und so manch einer bekommt sie auch. Warum sind alle so scharf auf unsere Daten? Die Antwort ist einfach. Nutzerdaten bedeuten mehr Kontrolle und mehr Geld. Je mehr davon umso besser. Was wir über die Weitergabe unserer Daten wissen, ist meist nur die Spitze des Eisbergs. In diesem Fall des Zuckerbergs. JA! Es geht wieder einmal um Facebook. Daten und Facebook – das evoziert nicht einmal mehr bei den naivsten Usern positive Bilder. Laut neuesten Erkenntnissen geben 60 % der Android-Apps unsere Daten an Facebook weiter. Klingt nach einem fairen Deal. Leider nicht für uns. Dieser kleine „Datentransfer“ wurde im Rahmen einer Studie von Privacy International festgestellt. 60 %! Das ist weit mehr als die Hälfte aller Apps.

Zuckersüßes SDK

Wie es scheint, ist Facebook zu einer Datensammelstelle geworden. Man kann sich ganz einfach ausrechnen, dass man diesem Datensog kaum noch entkommen kann. Facebook, WhatsApp und Instagram gehören ohnehin offiziell zusammen. Da geht schon ordentlich etwas an Informationen hin und her. Dem nicht genug. Jetzt sind es auch noch 60 % aller Apps, die unsere Daten heimlich an Facebook weitergeben. Was tun?

Apps sind verantwortlich

Die Verantwortung liegt hier wohl bei den App-Entwicklern, die das Facebook-SDK (Software Development Kit) für die Entwicklung der Apps nützen. Die User wissen nicht einmal etwas davon. Das Facebook-SDK ist praktisch für die Entwickler, da sich damit sehr gute Analysen anstellen lassen. Leider gehen dabei auch sensible Daten weiter.

Digital Detox?

Digital Detox ist eine Möglichkeit, um den Klauen von Facebook und der angeblichen Unwissenheit diverser App-Entwickler zu entkommen. Als Konsument der digitalen Welt mit all ihren Vor- und Nachteilen, musst du nicht nur sensibilisiert, sondern auch sehr gut informiert sein. Der Schutz deiner Daten und die damit verbundene Kontrolle liegt bis zu einem gewissen Grad bei dir selbst.

Leider werden wir in den meisten Fällen nicht gefragt, ob wir eine Datenweitergabe und die Analyse unseres Nutzungsverhaltens, unserer Hobbies, unseres Gesundheitszustandes etc. möchten. Daher müssen wir präventiv etwas dagegen unternehmen! Überprüfe die Berechtigungen von den Apps, die du nützt. Für Android gibt es eine Firewall wie AFWall+, die dich schützen kann. Eine Datenübertragung ohne die Zustimmung des Nutzers und ohne den Zweck zu nennen, entspricht wohl nicht der DSGVO.

FAZIT 

Wehre dich aktiv und präventiv gegen die Totalübernahme deiner persönlichen Daten. Gib sie nicht kampflos auf. Schütze deine Daten!

Quelle: ZDNet.de; Foto:

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Facebook-SDK: Was machen die Apps denn da?
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Daten sind das neue Gold. Hinter unserem Rücken läuft da so einiges und unsere Daten werden immer wieder einmal ausgespäht, verkauft oder weitergegeben. Wir werden immer transparenter während der Datentransfer immer intransparenter wird.
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