Google Maps nützen und inkognito bleiben? Ein neuer alter Modus macht es möglich!

Google ist äußerst praktisch und beliebt. Allein um die Privatsphäre und den Datenschutz hat dieser Internetkonzern viel zu oft einen dezenten Bogen gemacht. Nun soll alles anders werden. Userfreundliche Privatsphäre-Einstellungen und ein brandneuer Inkognito-Modus bei Google-Maps, der im Grunde eine Erweiterung anderer bereits bestehender Inkognito-Varianten ist, lassen aufhorchen. Es war der große Aufhänger auf der Entwicklerkonferenz I/0 2019. Es gab noch eine Menge andere interessante Ankündigungen, die den neu erwachten Datenschutz-Fokus zart umspielen. Wie sieht die neue erweiterte Privatsphäre bei Google nun aus?

Inkognito Orte suchen mit Google Maps

Google Maps ist ein feines Tool. Doch sobald du es nützt ging es dir bisher an die Daten! Dein Standort, die gesuchten Orte. Das soll jetzt besser werden. Wie das funktioniert? Ganz einfach! Wenn du diesen Modus aktivierst, werden deine Eingaben, also deine Suchhistorie bezüglich der Orte, die du gesucht hast, bei Google nicht gespeichert. Und das musst du auch nicht umständlich suchen. Einfach auf dein Profilbild klicken und schon kannst du den privatsphärefreundlichen Modus aktivieren!

Du hast dein Navi nicht mit?

Kein Problem! Auch da hilft Google Maps dir gerne aus. Mit einer Augmented Reality Navigation (AR-Navigation), die dir deinen Weg und dein Ziel per Pfeil anzeigt, wirst du dein Navi kaum vermissen. Das ist ganz real. Der User wird mit virtuellen Elementen und
Indikatoren an das Ziel geführt, die über AR sofort im Kamerabild gezeigt werden. Zum Glück  kannst du jetzt bald den Inkognito-Modus aktivieren, denn sonst gäbe das nicht nur deinen Standort, den Ort, den du suchst, sondern auch gleich noch ein aktuelles Abbild  deiner Umgebung. Deine Mama wartet dort an der Ecke auf dich? Schön! Dann wüsste man auch noch gleich wie die Mama aussieht. Reine Übertreibung natürlich! AR-Navigation macht das Leben bestimmt einfacher!

Und noch mehr Privatsphäre

Das Gleiche in Grün soll es bald schon für die Google-Suche geben. Es wird also nicht mehr alles gespeichert was du suchst. Auch hier wird Privatsphäre zum wichtigen Thema erkoren. Die Details sind noch nicht bekannt.

Und zum Schluss noch News aus dem potentiellen Überwachungssektor

Viele User setzen auf smarte Geräte, die ihr Leben und ihr Zuhause smarter und pragmatischer gestalten sollten. Ein mögliches Überwachungsrisiko ist leider meistens inkludiert. So auch bei Google. Der kleine Unfall mit dem abhörfähigen Mikrofon soll natürlich nicht wiederholt werden. Deshalb will man das Vertrauen der User in Google und die smarten Geräte wieder stärken. Was es sonst noch Neues aus dem Hause Google bei der Entwicklerkonferenz zu berichten gab? Die neue Namensgebung für Smart-Home-Geräte steht klar für die Zusammenlegung von Google Home und Nest. Bis jetzt waren die beiden Marken namentlich strikt voneinander getrennt. Nun ist der Weg geebnet für Google-Home-Produkte unter der Marke Google-Nest.

Fazit

Ob sich Internetkonzerne wie Google und Co tatsächlich zu privatsphärefreundlichen Unternehmen entwickeln werden, bleibt abzuwarten. Fakt ist, dass sich die rasend schnelle Ultravernetzung und die daraus resultierenden Datenschutzmankos so langsam zumindest oberflächlich an eine gemeinsame Lösung annähern möchten. Bis zum großen Datenschutz-Finale solltest du dich schützen. Am besten mit einem empfohlenen VPN. Schütze deine Daten!

Quelle: https://www.zdnet.com; Foto: pixabay.com


Erstellt am:18. Mai 2019

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