5 praktische Tipps, die dir aus der NSA-Überwachungsfalle helfen

Die globale Vernetzung hat einen hohen Preis. Du checkst gerade deine Nachrichten auf Facebook oder teilst etwas auf Instagram. Natürlich nützt du auch Google und Skype. Es ist aber auch wirklich alles so praktisch. Ganz egal, welche Seite du jetzt gerade, morgen oder übermorgen nützt, eine Sache solltest du stets im Kopf behalten. Die Spione sind immer dabei. Nein! Das ist jetzt keine Verschwörungstheorie. Das sind knallharte Fakten. Das Wort Überwachung wird heutzutage oft in einem Atemzug mit der NSA genannt. Das ist ein alter Hut!

Die Überwachung ist jedoch immer noch aktuell. Durch zahlreiche Enthüllungsskandale wissen wir, dass man uns beinahe überall an die Daten will. Doch wie können wir uns davor schützen?

1.    Anonymer Chat erhöht deine Privatsphäre

Chatten macht Spaß und es ist praktisch. Wir sollten aber auch hier nicht auf den Schutz unserer Daten und unserer Privatsphäre vergessen. Cryptocat bietet dir ausreichend Schutz und die Möglichkeit anonym zu chatten. Deine Verbindung wird jedoch dadurch nicht anonymisiert. Deshalb brauchst du auf jeden Fall ein VPN um sicher zu sein.

2.    Anonymer E-Mail-Verkehr

Wenn ein Hacker in deiner E-Mail-Inbox landet, weiß er vermutlich so ziemlich alles über dich. Darauf ist meistens unser halbes Leben gespeichert. Pech für die ganz besonders faulen, die einfach nie von der Delete-Funktion Gebrauch machen. Der erste Tipp besteht darin, dass du ab und zu einmal deine E-Mails aussortieren und sensible Daten löschen solltest. Beim zweiten Tipp geht es darum, dass du deine E-Mails gleich anonym verschicken kannst. Enigmail kann dir dabei helfen. So bist du sicher vor der Überwachung deiner Kommunikation.

3.    Nachrichten und E-Mails immer verschlüsseln

Beinahe täglich versenden wir Textnachrichten, Fotos, Audiodateien ohne großartig darüber nachzudenken. Diese Informationen sind privater als wir denken. Wir sollten sie daher stets verschlüsselt übermitteln. Die meisten Messenger-Dienste bieten mittlerweile Ende-zu-Ende-Verschlüsselung. Das bedeutet aber nicht, dass wir dadurch vollständig save sind. Auch über das Speichern der Metadaten, die wichtig sind, machen wir uns meistens zu wenig Gedanken. Für Android und iOS-Geräte ist Wickr eine gute Möglichkeit Nachrichten zu verschlüsseln.

4.    Dateien anonym speichern und teilen

Von PRISM hast du ja vermutlich bereits etwas gehört? Wie wir durch die Informationen diverser Whistleblower wissen, solltest du von Dropbox in diesem Zusammenhang besser die Finger lassen. SpiderOak könnte eine gute Alternative für dich sein. Vorher musst du natürlich alle deine Dateien aus den unendlichen Weiten der Dropbox holen, sichern und Dropbox deinstallieren.

5.    Sichere deine Anonymität durch VPN

Nachbearbeitung ist immer schwer, da man leicht das eine oder andere Detail dabei übersieht. Wenn du von vornherein mehr Anonymität im Netz willst und es gar nicht erst dazu kommen soll, dass so viele Informationen über dich gespeichert werden, solltest du dich mit VPN schützen. So kann beispielsweise nicht mehr nachvollzogen werden, welche Seiten du im Netz aufrufst. (Empfehlung: VPN-Vergleich und Sicherheitstipps)

Fazit

Wir werden es über einen längeren Zeitraum  nicht schaffen uns im Dauer-Offline-Modus zu bewegen. Daher sollten wir zum Schutz unserer Privatsphäre lernen sichere Wege zu gehen. Sicher bedeutet weniger Transparenz im Netz. Du musst es nicht hinnehmen, dass jeder deiner Schritte im Internet überwacht und gespeichert wird. Unsere Daten sind wertvoll und sie haben zahlreiche Internet-Konzerne reich gemacht. Hast du je einen Cent davon gesehen? Hör auf die Datengeier zu finanzieren und lass dich nicht kampflos überwachen. Anonymität und Freiheit im Netz. Ein VPN kann dir auf jeden Fall dabei helfen. Schütze deine Daten.

Quelle: https://www.purevpn.com; Foto: pixabay.com


Erstellt am: 17. Mai 2019

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