Zum Abschied freigegeben: Sagt die NSA ADIEU zum US-Überwachungsprogramm?

Viel genützt, viel kritisiert und nun plötzlich zum Abschied freigegeben. US-Überwachung hat es wirklich in sich. Das ist seit Edward Snowdens Enthüllungen bekannt. Nun ist die NSA aber von ihrem Überwachungsprogramm, das zur Überwachung von Telefonaten diente und fleißig Metadaten sammelte, angeblich nicht mehr zufrieden. Das Wall Street Journal berichtete bereits über das nahende Ende.

Es ist wohl in der Natur der Sache, dass Geheimdienste im Geheimen operieren. Dies ist nun bei PRISM wohl nicht mehr der Fall. Durch Whistleblower und wachsende Informationsflut ist offensichtlich viel zu viel bekannt geworden. Wie nun bekannt wurde, habe man aber bereits vorher Zweifel an der Telefonüberwachung gehabt.

Hürden über Hürden

Da drängt sich wohl dem einen oder anderen die Vermutung auf, dass mehr hinter der Sache stecken könnte. Das viel genützte Überwachungsprogramm ist plötzlich nicht mehr gut genug? Oder war es einfach nicht mehr geheim genug. Egal ob das jetzt die beste Image-Kampagne der letzten Jahre ist, oder die NSA sich tatsächlich anderen Agenden widmen wird, bleibt abzuwarten. Gemäß dem Wall Street Journal seien wohl die logistischen und juristischen Hürden zu groß.

Newcomer

Das Programm kann daher eher nicht verlängert werden. Wer wohl der Nachfolger werden wird? Oder wird Prism sein eigener Nachfolger sein? Mit einem völlig neuen, jüngeren, besseren und selbstverständlich ganz geheimen Gesicht? Eventuell mit einem neuen Namen. Psst. Ganz geheim. Alles natürlich reine Spekulation. Wie es in den USA diesbezüglich nun weitergehen wird, ist eine politische Entscheidung. Fakt ist, dass der Ruf nach Befreiung von einem zerrütteten Image immer lauter wird. Die Geister der Vergangenheit stören da jetzt einfach irgendwie. So ganz nach dem Motto: „Wir machen eine Reise, aber du kommst nicht mit!“

Fazit

Egal ob PRISM oder ein anderes Überwachungsprogramm. Dieses Thema wird uns noch lange begleiten. Omnipräsente Kontrolle, Überwachung und Datentransparenz. Mit einem VPN kannst du dir den Weg zurück in die Anonymität erkämpfen. Jedes Detail weniger über dich im Netz, ist sehr viel wert. Lass dir die Überwachung nicht einfach so gefallen. Schütze deine Daten!

Quelle: https://www.heise.de; Foto: pixabay.com

 


Erstellt am:10. Mai 2019

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