Dieser Hype reißt nicht ab: Phishing-Attacken sind immer noch der reinste Alptraum!

Phishing-Attacken und Fake-E-Mails bereiten sowohl Privatpersonen als auch Unternehmen eine Menge Kopfzerbrechen. Experten zufolge sind Phishing-Angriffe unter allen Cyberattacken die häufigsten. Ganz schön fies! Der einzige Trost scheint darin zu bestehen, dass alle davon betroffen sind: Banken, Online-Plattformen, Otto von nebenan! Geteiltes Leid ist halbes Leid. Und mehr kann man dagegen nicht tun? So kannst du dich schützen!

Phishing boomt nach wie vor, weil es so einfach ist. Einfach für die Angreifer und schwer zu erkennen für die Opfer.

Vorbereitung ist die halbe Miete

Unternehmen sind im Bereich Cybersicherheit immer noch zu inkonsequent. Während große Unternehmen sich mehr und mehr auf den Bereich IT-Sicherheit einspielen, achten mittlere bis kleine Unternehmen immer noch zu wenig darauf. Was beide gemeinsam haben, ist die mangelnde Sensibilisierung der Mitarbeiter. Nur wenn IT-Sicherheit als Infrastruktur und die praktische Umsetzung aller Beteiligten Hand in Hand gehen, kann es zu einem erfolgreichen Ergebnis kommen. Weniger Angriffsflächen und eine bessere Abwehr. abhängig sind. Laut neuen Untersuchungen gibt es sehr große Unterschiede bei den Ausgaben der Unternehmen für Sicherheit. Analysten unterstreichen die bedenkliche Tatsache, dass nur rund zwei Prozent der IT-Budgets für Sicherheit sorgen.

Phishing-Angreifer haben eine neue Taktik

Experten zufolge geht der Trend dahin, dass die Angreifer ihre Taktik ändern. Es wird vermutlich in Summe zu weniger Angriffen pro Jahr kommen, aber die auserwählten Opfer bekommen mehr ab. Die Angreifer greifen diese dann häufiger und gezielter an. 32% der britischen Unternehmen haben in den letzten 12 Monaten einen Angriff auf die Cybersicherheit festgestellt. Im Vorjahr hingegen waren es 43%. Man könnte diese Entwicklung nun dahingehend interpretieren, dass weniger Unternehmen Verstöße melden, weil sie nun auf IT-Sicherheit gesetzt haben, aber es gibt auch noch andere Erklärungen dafür.

Werden Angriffe seit der DSGVO weniger gerne gemeldet?

Die Angriffe könnten sich einfach auf ein engeres Spektrum von Unternehmen konzentrieren. Die Ursache kann auch mit der Einführung der DSGVO im Mai 2018 liegen. Es liegt die Vermutung nahe, dass Angriffe zwar rascher als solche identifiziert und erkannt werden, aber dass die Verstöße nicht gerne gemeldet werden. Immer weniger Unternehmen geben gerne zu, dass sie Schwachpunkte im Bereich IT-Sicherheit haben.

Phishing betrifft uns alle! Wie kannst du dich schützen?

Egal ob beruflich oder privat. Phishing kann uns allen großen Schaden zufügen. Die Möglichkeiten sind zwar für Angreifer beinahe grenzenlos, aber letzten Endes liegt es doch an uns, ob wir den Köder schlucken. Sei bei allen Links, die du öffnest vorsichtig! Wenn dir ein Link suspekt erscheint, öffne ihn besser nicht. Deine Neugierde kann dir zum Verhängnis werden!

  1. Schreibfehler können ein Hinweis sein, dass dich jemand auf eine falsche Website locken will. Geh bitte nicht in die Falle!
  2. Nutzernamen und Passwort nur eingeben, wenn du auf der richtigen Seite bist. Wie du das erkennen kannst? Achte darauf, dass die Verbindung zur Website verschlüsselt ist. Steht vor der Webadresse ein „https“, ist die Seite vermutlich sicher. Wenn das „s“ für secure fehlt, lässt du besser die Finger davon.
  3. Sei vorsichtig bei deinen E-Mails. Auch wenn dein alter Schulfreund dir schreibt, kann es sein, dass es gar nicht er hinter der E-Mail steckt, sondern ein Angreifer. Gefälschte E-Mails und Websites können den echten verblüffend ähnlich sehen. Behalte diese Tatsache einfach im Auge. Im Zweifelsfall lässt du es besser sein. Wenn dich jemand wirklich erreichen will, wird er sich wieder melden. Und sonst einfach einmal nachfragen.
  4. Öffentliche WLAN-Netze sind eine große Gefahr. Erledige wichtige Dinge immer über eine sichere Verbindung.

Fazit

Phishing und die daraus resultierenden fiesen Angriffe werden uns wohl noch lange begleiten. Das kann wirklich unangenehme Folgen haben. Sei wachsam und schütze deine Daten!

Quelle: zdnet.com; Foto: pixabay.com


Erstellt am:15. April 2019

Schreibe einen Kommentar

Weitere Artikel

/ / Überwachung
Alexa im Home Office?

Alexa im Home Office? Schlechte Idee!

Wenn du momentan (wie sehr viele Menschen) von zu Hause arbeitest, können nicht nur Kinder & Co zum Störfaktor werden. Viel schlimmer: Da du oft auch vertrauliche Firmenagenden via Telefonkonferenz etc. besprichst, könnten dir Spione in den eigenen vier Wänden zum Verhängnis werden. Denn: Alexa und andere smarte Speaker hören mit! Wie Spionage-sicher ist dein Zuhause? Dieser Tipp kommt von einer Berufsgruppe, die sich mit Firmeninternat und geheimen Dokumenten auskennt: Anwälten. Normalerweise verschanzen sie sich in ihren Büros und reden ...
Weiterlesen …
/ / Überwachung
Airbnb Überwachung für weniger Lärm

Airbnb Überwachung zur Lärmvermeidung

Wilde Partys, wütende Nachbarn. Das steht bei Airbnb und ähnlichen Vermietern immer wieder mal am Programm – und verleiht den Unternehmen ein schlechtes Image. Dagegen möchte Airbnb nun mit einer Art Airbnb Überwachung vorgehen: Ein eigenes Gerät misst das Lärmaufkommen und warnt ab einem gewissen Wert den Unterkunftsbesitzer per App oder SMS. Airbnb Überwachung Beeinträchtigung des Datenschutzes? Das Gerät wird von Airbnb verkauft. Es soll lediglich warnen, nicht aber aufzeichnen. Trotzdem sehen Datenschützer das Angebot sehr kritisch. Auch wenn ein ...
Weiterlesen …
/ / Allgemein, Überwachung
Apples Siri aktiviert sich automatisch

Siri & Co nehmen dich bis zu 19 Mal am Tag auf!

Es ist immer wieder die Rede davon, dass sich Siri, Alexa und andere Echos einfach von selbst aktivieren. Eine Universitätsstudie zeigt nun, dass das tatsächlich so ist – und hat auch gleich erhoben, wie oft Alexa mal eben so zuhört. Du schaust gerade fern und lachst über den idiotischen Bachelor, als plötzlich eine Stimme ertönt: „Heute erwarten wir Temperaturen von 20 Grad.“ Hoppla? Was war das denn? Apples Siri natürlich. Oder Amazons Alexa. Oder wen auch immer du zuhause als ...
Weiterlesen …
/ / Überwachung
Amazon Alexa

Amazon Alexa ausgetrickst: Armband soll vor Spionage schützen

Es ist immer wieder Thema, dass Amazon Alexa & Co uns belauschen. Das geht aber nur, wenn ihr Mikrofon funktioniert. Genau hier setzen nun Wissenschafter an. Sie haben ein Armband entwickelt, dass die Mikros von smarten Aufnahmegeräten „taub“ machen. Amazon Alexa als Spion im Büro? Entstanden ist die Idee aus einem sehr nachvollziehbarer Situation, die sicherlich auch einige von euch sehr gut nachvollziehen können. Denn Wissenschafter Ben Zhao wollte sich unbedingt einen Amazon Echo anschaffen. Einfach nur zum Musik hören ...
Weiterlesen …
Wird geladen...