NSA: Über nationale Sicherheit und Massenüberwachung – US-Klage wurde abgewiesen

Die Enthüllungsskandale der letzten Jahre haben klar gezeigt, dass Massenüberwachung an der Tagesordnung ist.  Auch bei der NSA scheint sie üblich zu sein. Nachdem sich die erste große Aufregung über diese Erkenntnis gelegt hatte und man sogar im entlegensten Tal zugeben musste, dass so manch eine Verschwörungstheorie wohl näher an der Realität dran ist, als man dachte, kehrte der Alltag wieder ein. Einerseits hat man die Überwachung als einen notwendigen Bestandteil der globalen Vernetzung und der schnellen Kommunikationswege akzeptiert und hingenommen, andererseits wehrte man sich gegen einen derartigen Eingriff in die Privatsphäre.

Die Electronic Frontier Foundation (EFF) gehört zu jenen, die sich wehren und sie hilft auch anderen dabei es zu tun. Und so kam es zu einer Klage gegen die NSA-Überwachung.

Das Recht auf Privatsphäre und Grundrechte im Informationszeitalter

Mehrere US-Bürger hatten sich zu dieser Klage entschlossen und sie wurden dabei von der EFF unterstützt. Diese Nichtregierungsorganisation setzt sich für die Grundrechte im digitalen Zeitalter ein. JA! Du hast Grundrechte. Dieser Ansicht waren auch die US-Bürger, die den einzigen Ausweg in einer Klage sahen. Man wehrte sich unter anderem gegen die Weitergabe von privaten Informationen und Daten der AT&T an den Geheimdienst.

Telekommunikation

Das Telekommunikationsunternehmen AT&T hatte anscheinend nicht die Privatsphäre seiner Kunden zur obersten Priorität erkoren. Da flossen Daten. Einige US-Bürger wollten diesen Eingriff nicht einfach so akzeptieren. Die aus diesem Bedürfnis resultierende Klage aus dem Jahr 2008 wurde nun abgewiesen. Die Begründung? Die nationale Sicherheit ginge wohl vor. Wenn man bekannt machen würde, ob die Kläger und Klägerinnen von der Spionage betroffen waren, wäre die nationale Sicherheit und in der Folge auch die Arbeit des Geheimdienstes gefährdet. Außerdem waren die Beweise wohl nicht eindeutig genug. Soweit so gut. Klage abgewiesen.

Fazit

Einzelner versus Masse? Im Zweifelsfall wiegt das Wohl der Allgemeinheit einfach mehr. Hier ging es um die nationale Sicherheit, die es zu wahren galt. Die Privatsphäre einzelner Personen, die zuvor gefährdet wurde, spielte in diesem Kontext maximal eine Nebenrolle. Wenn du dir die Überwachung und die ultimative Transparenz nicht einfach gefallen lassen willst, nütze ein VPN. Es hilft dir anonym zu bleiben und verwischt deine Spuren im Netz. Schütze deine Daten!

Quelle: https://netzpolitik.org

 

Zusammenfassung
NSA: Über nationale Sicherheit und Massenüberwachung - US-Klage wurde abgewiesen
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NSA: Über nationale Sicherheit und Massenüberwachung - US-Klage wurde abgewiesen
Beschreibung
Die Enthüllungsskandale der letzten Jahre haben klar gezeigt, dass Massenüberwachung an der Tagesordnung ist. Auch bei der NSA scheint sie üblich zu sein. Nachdem sich die erste große Aufregung über diese Erkenntnis gelegt hatte und man sogar im entlegensten Tal zugeben musste, dass so manch eine Verschwörungstheorie wohl näher an der Realität dran ist, als man dachte, kehrte der Alltag wieder ein. Einerseits hat man die Überwachung als einen notwendigen Bestandteil der globalen Vernetzung und der schnellen Kommunikationswege akzeptiert und hingenommen, andererseits wehrte man sich gegen einen derartigen Eingriff in die Privatsphäre.
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Erstellt am:25. Mai 2019

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