Das Internet der Dinge spioniert uns ordentlich aus! Malware inklusive!

Das Internet der Dinge (IoT) hat längst Einzug in unseren Alltag gehalten. Wir nützen tagtäglich bequem Helfer wie süße Sprachassistenten namens Alexa und Siri oder smarte Lampen. Diese Dinge gehören zu uns und deshalb vergessen wir auch, dass sie da sind. Das Problem dabei ist, dass sie uns nicht nur in unserer Faulheit unterstützen, sondern eine Gefahr für unsere Privatsphäre darstellen.

Viele User sind nach wie vor davon überzeugt, dass sie eh nichts zu verbergen haben. Dann soll Alexa mich doch eben abhören, denken sich viele. Du hast mehr zu verbergen als du denkst. Der Schutz deiner Privatsphäre, deiner Daten, deiner Integrität und deines Geldes ist nicht unwichtig. Wie gehen die Angreifer vor? Sie haben ganz schön schlaue Waffen.

Das Internet wird gescannt

Tools wie Mirai scannen das Internet nach ungeschützten Geräten ab und wenn es gefunden haben, schlagen sie zu. Das ist kinderleicht! IoT-Malware ist auf dem Vormarsch und aufgrund der ständig wachsenden Zahl der Geräte und dem unzureichenden Schutzmaßnahmen, arbeitet sie effektiv und zielführend.

Das Zentrum

Wenn der Hacker erst einmal in deinem Heim-Netzwerk ist, kann er leicht auf alle anderen internetfähigen Geräte zugreifen. Das kann unter Umständen ganz schön unheimlich werden. Heizung an. Licht aus. Musik an. Unheimliche Geräusche.  So etwas kann einen richtig in den Wahnsinn treiben. Der Router ist eine der größten Angriffsflächen überhaupt. Durch ihn verschafft sich der Hacker Zutritt. Achte deshalb auf regelmäßige Sicherheitsupdates und ändere endlich das Standardpasswort. DNS-Hijacking ist eine besonders fiese Angriffsmethode, die dich auch falsche Websites bringt. Und die sehen so täuschend echt aus, dass du es erst merken wirst, wenn es zu spät ist.

Abuser-Trend mit Folgen

Und dann gibt es noch die sogenannten Abuser, die den Schrecken gleich selber ins Haus holen. Wie die New York Times berichtet hat, ein Hype der es in sich hat. Abuser können ganz schön lästig werden. Sie verbinden sich über Apps mit den internetfähigen Geräten uns sorgen so für Aufregung. Das Problem dabei ist, dass sie damit nicht nur ihre Familie oder Ehepartner tyrannisieren. Sie holen sich dadurch auch die Hacker ins Haus. Die haben nämlich durch die permanent verbundenen Geräte eine gemähte Wiese vor sich. Mit kostenlosem Eintritt!

Fazit

Wir müssen unsere Privatsphäre nicht kampflos aufgeben. Das Risiko ist es meistens nicht wert, denn die meisten der ach so bequemen Helfer brauchen wir im Grunde überhaupt nicht. Die permanente Vernetzung und der Dauer-Online-Modus haben uns wirklich faul und unachtsam gemacht. Für die dazu notwendige Gleichgültigkeit und Naivität bezahlen wir mit unserem Privatleben. Und noch etwas: Pass auf deinen Router auf und schütze deine Daten!

Quelle: https://www.privateinternetaccess.com; Foto: pixabay.com


Erstellt am:1. Juni 2019

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