Amazon verdächtige Anmeldeaktivitäten festgestellt – riskant 2019

Nicht nur Millionen von Kunden sind Amazon-Fans. Auch bei Cyberkriminellen steht der Online-Versandhandel hoch im Kurs: Die Verbraucherzentrale warnt erneut davor, dass Phishing-Kampagnen im Namen von Amazon momentan die Angriffs-Hitliste führen. Wenn du also aktuell eine Benachrichtigung mit dem Inhalt “Amazon verdächtige Anmeldeaktivitäten festgestellt” erhältst – sei achtsam!

Die wichtigste Frage zuerst: Wie sehen die neuesten Phishing-Mails eigentlich aus? Du erkennst sie daran, dass im Betreff „Amazon verdächtige Anmeldeaktivitäten festgestellt!” steht und das E-Mail vermeintlich von Amazon stammt. Wenn du das E-Mail dann öffnest, findest du darin eben diese Warnung des angeblichen Amazon-Kundenservices. Es seien „verschiedene bedenkliche Anmeldeaktivitäten entdeckt” worden und man habe daraufhin dein Konto gesperrt.

“Amazon verdächtige Anmeldeaktivitäten festgestellt” = Her mit deinen Daten

Wenn du hörst, “Amazon verdächtige Anmeldeaktivitäten festgestellt” wirst du natürlich hellhörig. Und denkst dir, das ist natürlich ärgerlich. Oder bist sogar beunruhigt. Aber natürlich bieten die Angreifer auch gleich eine Lösung zur Behebung des Problems an: Sie fordern dich auf, deine Daten abzugleichen. Der – natürlich böswillige – Link dafür wird gleich mitgeliefert.

Ab in die Rundablage mit derartigen Mails

Was so echt klingt, ist tatsächlich ein Fake. Auch wenn du persönlich angesprochen wirst – lass dich nicht täuschen! Kein vertrauenswürdiges Unternehmen fordert dich einfach so per E-Mail dazu auf, deine vertraulichen Daten bekanntzugeben. Also am besten gleich in den Spam mit dem Schreiben. Ebenso mit ähnlichen Mails, die momentan im Umlauf sind und den Betreff „Mögliche Konto Sperrung Amazon.de” haben. Klingt genauso alarmierend wie “Amazon verdächtige Anmeldeaktivitäten festgestellt” – hat aber wieder einen Phishing-Hintergrund.

Wenn du dir nicht sicher bist, kannst du die Echtheit solcher Schreiben auch prüfen: Kontaktiere einfach Amazon direkt und frage nach. Dann kann eigentlich nichts mehr schiefgehen. Und vor allem: Deine Daten bleiben dort, wo sie hingehören: bei dir!

Quelle: Verbraucherzentrale; Foto: pixabay.com


Erstellt am:18. Januar 2019

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