Google Home, Siri und Alexa Spionage: Nette Helfer oder gute Spione?

Die Sprachassistenten Amazon Echo, Apple HomePod und Google Home haben Überwachungspotential

Der Eingriff in unsere Privatsphäre und maximale Kontrolle unseres Lebens sind längst keine Utopie mehr. Und wir spielen brav mit. Gibt es eine Alexa Spionage? Unsere Bequemlichkeit und für viele Menschen ein Weg aus der Einsamkeit oder Langweile, verhelfen der globalen Vernetzung zu immer reichhaltigerem Futter. Sind Sprachassistenten wirklich nur harmlose Helfer? Haben die großen Konzerne Google, Amazon und Apple der Menschheit einen guten Dienst erwiesen?

Es gibt kritische Stimmen, die behaupten, dass es sich genau anders herum verhalten können. Die Konsumenten erweisen den Dienst und die Konzerne profitieren davon. Unglaublich!

Echo: Hört dir Alexa nur zu oder betreibt Alexa Spionage?

Natürlich wird beteuert, dass Alexa uns nicht abhört. Echo-Geräte reagieren angeblich nur auf ein Aktivierungswort. Ohne Erkennen des Aktivierungswortes werden anscheinend keine Sprachaufzeichnungen gemacht. Frag Alexa doch ganz einfach, ob sie dich abhört! Überall werden Daten über uns gesammelt und wenn wir mit Alexa sprechen, sehen wir nur die unglaubliche große Hilfe, die sie uns ist. Wir vergessen, dass sie permanent mit dem Internet verbunden ist und viele vergessen sogar, dass es kein echter Mensch ist, der ihnen treuselig alle Fragen beantwortet. Und es gibt auch immer wieder Beispiele dafür, dass Alexa viel zu viel mitbekommt … Es gibt also einen Alexa Spion.

Wir tun es freiwillig

Was nicht klammheimlich hinter unserem Rücken an Daten und Informationen abgesaugt wird, geben wir durch solche Tools völlig freiwillig her. Unsere Privatsphäre existiert dann nicht mehr. Du bist dadurch angreifbar und verletzlich. Welche Psychologie steckt dahinter? Wir glauben, dass wir uns damit etwas Gutes tun. Unser Leben soll dadurch leichter und angenehmer werden. Das ist uns glaubhaft so verkauft worden. Menschen handeln oft ohne nachzudenken. Keiner erwartet böswillige Absichten hinter Artikel. Menschen sind gutgläubig und vertrauen anderen oft zu leicht.

Google Home – sweet home

Auch der Smart-Home-Lautsprecher von Google scheint auf den ersten Blick ein liebenswerter und praktischer Assistent zu sein. Mit Sprachbefehlen können Fragen und Befehle übermittelt werden. Frag ihn doch einmal, ob er dich abhört! Selbstverständlich reagiert er nur auf ein Aktivierungswort und die Mikrophone können ausgeschaltet werden. Das empfiehlt sich auch, wenn man die Spracheingabe nicht benötigt. Man kann nicht genau sagen, ob mitgelauscht wird, doch das Abschalten der jeweiligen Geräte außerhalb der Benützungszeit, empfohlen. Vor allem, weil es sich immer empfiehlt, bei nicht benötigten Geräten, die Stromzufuhr zu unterbrechen.

Siri, hörst du mich ab?

Auch der Apple Home-Pod ist wirklich fein. Man kann Siri einfach alles fragen. Viele Menschen führen „lustige“ Unterhaltungen mit der „Handy-Dame“. Sie reagiert auf Sprachbefehle und wird uns doch hoffentlich nicht abhören. Oder etwa doch? Ähnlich wie bei der Alexa Spionage – Frag sie doch mal!

Risiko versus Nutzen

Für manche Menschen machen Sprachassistenten wirklich Sinn. Wenn du aus krankheitsbedingten Gründen nicht mehr aufstehen kannst oder immer alleine bist, geht Nutzen vor Risiko. Dann bist du bestimmt froh um Siri oder Alexa. Wenn es jedoch keine triftigen Gründe gibt, die die Akzeptanz eines Risikos für unsere Privatsphäre mit sich bringen, sollten wir davon die Finger lassen. Am besten stellen wir uns immer wieder einmal die Frage, ob wir derartige Hilfestellungen wirklich brauchen oder ob wir nicht ganz leicht darauf verzichten können.

Fazit

Betreibt Alexa Spionage? Diese Antwort könnte sie uns schuldig bleiben. Experten haben immer wieder ausdrücklich vor dem Einsatz von Sprachassistenten gewarnt. Schütze deine Daten und deine Privatsphäre! Schalte die Geräte, wenn möglich immer ab, wenn du sie gerade nicht benötigst. Doch sein wir uns mal ehrlich… Brauchen wir diese Spracheingabegeräte überhaupt? Nur, weil es neu ist, ist es nicht gleich gut! Das konnte man in der Vergangenheit auch schon immer wieder feststellen, doch Menschen glauben immer wieder aufs Neue an das Gute in neuen Inventionen. Im Fall der Alexa Spionage sollte man jedoch vorsichtig sein.

Quelle: protonvpn.com; Foto: pixabay.com


Erstellt am: 2. April 2019

Schreibe einen Kommentar

Weitere Artikel

/ / Allgemein
SlickVPN: clever & geschickt oder so lala?

SlickVPN: clever & geschickt oder so lala?

Auf ein Neues möchte ich euch heute einen der unbekannteren VPN Provider vorstellen, der auch gleich mal wieder mit seinem Namen Großes verkündet. Das „slick“ in Slick VPN steht nämlich für clever und gekonnt. Wird der VPN Dienst seinem Namen tatsächlich gerecht? Wie performt SlickVPN? Welche Features gibt es und welche Anwendungsbereiche? Schauen wir es uns an! SlickVPN Serverinfo Bei SlickVPN handelt es sich um einen US-Provider, der 2011 gegründet wurde und mehr als 150 Server an über 40 Standorten ...
Weiterlesen …
BelkaVPN: „Kugelsicherer“ globaler VPN?

BelkaVPN: „Kugelsicherer“ globaler VPN?

Heute stellen wir euch einen weiteren weniger bekannten VPN Anbieter mit einem russischen Namen vor – BelkaVPN. Kommt der Anbieter tatsächlich aus Russland, was verspricht der Anbieter und welche Funktionalität liefert er, erfahrt ihr in diesem Artikel.BelkaVPN Preise & KostenEin 3-Jahres-Paket kostet derzeit 99,99 US-Dollar. Es gibt auch ein Jahres-Abo für 80 US-Dollar und ein Monatsabonnement für 11,99 US-Dollar. Egal, welchen der 3 Tarife man auswählt, es können gleichzeitig immer 5 Geräte mit dem Service verbunden werden. In jedem Tarif ...
Weiterlesen …
/ / Allgemein
Anleitung: Surfshark auf Gl-iNet Router verwenden (OpenVPN)

Anleitung: Surfshark auf Gl-iNet Router verwenden (OpenVPN)

In der folgenden Anleitung zeigen wir, wie Du Surfshark VPN sehr einfach auf jeden Gl.iNet Router verwenden kannst. Folge dazu einfach unserer Anleitung Schritt für Schritt. Surfshark VPN mit OpenVPN auf jedem Gl.iNet Router verwenden. Grundsätzlich ist die Kombination von Surfshark VPN mit einem Gl.iNet Router absolut zu empfehlen. Der VPN Dienst bietet verschiedene Protokolle an die auch von Gl.iNet unterstützt werden und auch mit OpenVPN lassen sich damit super stabile und schnelle Verbindungen erreichen. Surfshark arbeitet auch derzeit an ...
Weiterlesen …
ClearVPN: VPN mit Durchblick oder Tomaten vor den Augen?

ClearVPN: VPN mit Durchblick oder Tomaten vor den Augen?

Heute steht der ziemlich neue Provider ClearVPN bei uns im Fokus: Das Service von MacPaw möchte seinen Usern eine möglichst einfach und komfortable Bedienung ermöglichen und hat deswegen sogenannte Shortcuts (genauer gesagt Shortcut-Server) eingeführt. Was es damit auf sich hat und ob ClearVPN in Sachen User-Bedürfnisse wirklich klar sieht – hier erfährst du es!ClearVPN InfosClearVPN wurde 2020 von MacPaw gegründet, die auch hinter CleanMyMac, Gemini 2 und für die Software-Flatrate Setapp stecken. Beheimatet ist der Provider in der Ukraine, was ...
Weiterlesen …
Wird geladen...