Immer mehr Zuschauer bevorzugen Netflix

Die angesagte Marke, das Seherlebnis und die ausgezeichnete Qualität von Netflix sind sehr attraktiv für junge deutsche Zuschauer. 

Für klassische TV-Sender ist das aber keine gute Nachricht! Heute entfällt nur etwa 50 % der Fernsehzeit auf das klassische Fernsehen, so die aktuelle Studie des Beratungsunternehmens Roland Berger und der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster. Mittlerweile hat Netflix den ersten Platz in Bezug auf die Anzahl der Aufrufe eingenommen. Bei den 16- bis 29-Jährigen führt das Unternehmen mit einem Anteil von knapp 30 % der gesamten Sehzeit (und das ist nicht nur die Meinung der jungen Zuschauer). Danach kommt Youtube und auch Amazon ist unter den Top 5. Netflix und Amazon Prime haben mehr Abonnenten, als es abgeschlossene Verträge mit Pay-TV-Anbietern gibt.

Verlust der Zuschauer

Der Umstieg der Zuschauer vom passiven Fernsehen auf das aktive Streaming wird sich in den nächsten zehn Jahren erheblich fortsetzen. Die Fernsehsender könnten Werbeeinnahmen in Milliardenhöhe verlieren. Beispielsweise haben die zwei großen privaten TV-Häuser in den vergangenen zehn Jahren 50 Milliarden Euro verdient, der Gesamtumsatz liegt bei fast 90 Milliarden! Also hält das Streaming “die tödliche Waffe” für das traditionelle Kabelfernsehen in den Händen. Vielleicht wird das Internet das Fernsehen in den nächsten 10 Jahren komplett ersetzen, und die Gewohnheit, fernzusehen, wird einfach aufhören.

Streaming in Deutschland

Netflix und Amazon werden von den deutschen Zuschauern weit besser bewertet, als die Streaming- und TV-Angebote lokaler TV-Sender. Es ist bemerkenswert, dass Netflix und Amazon jedes Jahr mehr etwa 10 Milliarden Pfund für Inhalte ausgeben, wobei der Großteil auf Originalinhalte zurückgeht. Netflix wurde im Jahr 1999 gegründet, aber die Produktion der eigenen Filme und Serien startete erst im Jahr 2013. Seitdem ist Netflix zu einem der führenden Medienmarkt geworden. Netflix führt die Rangliste der deutschen Zuschauer mit großem Abstand an! 


Erstellt am:1. Oktober 2019

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