Illegales Sharing: Ein Netflix-Account und alle schauen mit? Das ist vermutlich bald Geschichte!

Du bist großzügig und lässt deine Familie, deine Freunde und deine Bekannten von deinem Netflix-Account profitieren? Illegales Sharing ist mittlerweile beinahe salonfähig geworden. Es hat den Touch des Verbotenen längst verloren, weil es eben „alle“ so machen. Dies soll bald nicht mehr möglich sein. Künstliche Intelligenz zeigt ihre Krallen. Ein neues Tool wird den Spaß definitiv einschränken und in vielen Fällen sogar beenden.

Einer für alle – Netflix drückt ein Auge zu

JA! Momentan ist illegales Sharing noch kein echtes Problem. Es ist sogar üblich, dass ein Account von mehreren Personen genützt wird. Einer zahlt und gibt dann einfach seine Zugangsdaten weiter. Die Oma, der Onkel, der Bruder, die Nachbarn. Alle schauen mit. Es ist nicht so, dass Netflix so dumm ist und das nicht merkt. Es wird wohl eben ein Auge zugedrückt.

Aus 1 mach 1000

Nur eine kurze Überlegung. Gerade wirtschaftlich kann diese Vorgangsweise nicht sein, denn im Grunde können rein theoretisch auch 1000 Personen die Zugangsdaten von einem einzigen Account nützen. Sogar ganze Städte können sich mit demselben Passwort anmelden. Oder ist das die Obergrenze? Vermutlich hätten Streaming-Dienste irgendwann einen Riegel vorgeschoben. Warum wurde der Missbrauch nicht generell einfach unterbunden?

Verkaufspsychologie für Anfänger

Wenn immer mehr User ein Produkt kennenlernen und es lieben, werden sie wahrscheinlich nicht mehr darauf verzichten wollen und auch irgendwann dafür zahlen, dass sie es nützen dürfen. Es ist sozusagen eine Art Werbung, die Lust auf mehr macht. Es ist wie ein inoffizielles Probe-Abo auf Zeit. Mit dem Unterschied, dass dich dann niemand anruft, um dir irgendetwas aufzuschwatzen. Praktisch!

Phase 1: Noch darfst du

Ein eher unbekannter und neuer Streaming-Dienst wird das illegale Sharing eher dulden als ein bereits etablierter Dienst, der viele Nutzer verbuchen kann. Streaming-Giganten wie Netflix haben genug User und damit längst den Anspruch von ihren Diensten finanziell profitieren zu können.

Abrakadabra – das Zaubertool ist da

Es gibt jetzt ein cleveres Tool, das sofort merkt, wenn ein Account von mehreren Personen genützt wird. Künstliche Intelligenz macht es möglich. Das schöne Spiel ist damit also vorbei. Der Spielverderber heißt Credentials Sharing Insight und wurde vor kurzem auf einer Messe in Las Vegas präsentiert. Das Tool wurde von Synamedia entwickelt und erkennt wann und wo ein Konto genützt wird. Auch Inhalte können identifiziert werden. Somit ist es für Netflix kein Mehraufwand herauszufiltern, wer aller an einem Account hängt.

Ist jetzt Schluss mit lustig?

Karlheinz schaut in München den neuesten Action-Thriller mit seiner Freundin während sich Olaf in Schweden ganz allein eine lahme Komödie gönnt. Und das gleichzeitig mit einem Account. Die beiden kennen sich aus der Studienzeit in München und haben nur ein gemeinsames Passwort für Netflix. Solche Fälle werden durch das neue Tool wohl rasch unterbunden werden können. Bei harmloseren Geschichten lässt man vermutlich weiter die alte Noblesse walten.

FAZIT

Wenn du nicht ganz auf Filme verzichten willst und das Fernsehprogramm auf Dauer auch nervt, gibt es noch zwei Möglichkeiten. Entweder legst du dir einen eigenen Account zu oder du schaust den Film gemeinsam mit Olaf in Schweden an. Illegal heißt illegal und wird nicht durch Massenusus legal. Schütze deine Daten!

Quelle: Chip.de; Foto: pixabay.com

Zusammenfassung
Illegales Sharing: Ein Netflix-Account und alle schauen mit? Das ist vermutlich bald Geschichte!
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Illegales Sharing: Ein Netflix-Account und alle schauen mit? Das ist vermutlich bald Geschichte!
Beschreibung
Du bist großzügig und lässt deine Familie, Freunde und Bekannte von deinem Netflix-Account profitieren? Illegales Sharing ist mittlerweile beinahe salonfähig geworden. Es hat den Touch des Verbotenen längst verloren, weil es eben „alle“ so machen. Dies soll bald nicht mehr möglich sein. Künstliche Intelligenz zeigt ihre Krallen. Ein neues Tool wird den Spaß definitiv einschränken und in vielen Fällen sogar beenden.
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Erstellt am:20. Januar 2019

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