Online-Games und Internet-Chaträume sollen 2020 stärker beobachtet werden

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Was ist der Grund für die verstärkte Beobachtung?

Am 9. Oktober 2019 wurden zwei Menschen in einem Kebap-Imbiss von einem Attentäter erschossen. Der Schuldige begründete diese Tat mit rechtsextremen und antisemitischen Gründen und teilte seine Tat sogar auf Twitch. Er sprach von Achievements/Erfolgen, wie man sie von Ego-Shooter und anderen Videospielen kennt. Rechtsextreme Personen nutzen diese Chaträume vermehrt, um ihre Propaganda zu verbreiten. Aus diesem Grund soll man Chaträume und Online-Games zukünftig verstärkt überwachen. Das fordert Innenminister Horst Seehofer.

Twitch logo
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Was ist Twitch?

Twitch ist ein Live-Streaming-Portal, was hauptsächlich für das Streamen von Videospielen genutzt wird. Zu den meist gestreamten Spielen gehört Overwatch, League of Legends, Dota 2, World of Warcraft, Counter-Strike, Fortnite, Minecraft und viele mehr. Auch große E-Sport Veranstaltungen werden auf Twitch übertragen. Zuschauer eines Streams können die Spieler mit Geld unterstützen, das ist jedoch kein muss. Das Unternehmen DeepField hat Twitch gegründet und kann heute damit nur profitieren, da in etwa 45 Millionen Menschen monatlich in etwa 12 Milliarden Minuten Twitch-Inhalte schauen.

Die Forderung stieß vielerorts auf Kritik

Viele Menschen verstanden Seehofers Forderung der verstärkten Beobachtung nicht und fühlten sich sofort an die Zeit zurück erinnert, als Ego-Shooter noch schlecht geredet wurden. Doch genau hier fühlt sich Seehofer missverstanden, denn er wolle ja nicht die Gamer und einzelnen Personen in Chaträume bekämpfen, sondern nur Verbrecher und Rechtsextreme beobachten.

Chaträume und Games stärker überwachen
Chaträume und Games stärker überwachen

Nun will der deutsche Verfassungsschutz handeln

Der Chef des Berliner Verfassungsschutzes, Michael Fischer und sein Kollege Thüringer sind der selben Meinung, wie Seehofer, und wollen nun die Bewachung vorantreiben. Sie sind der Meinung, dass nicht nur Gamer, sondern auch das Internet an sich stärker bewacht werden soll, um den Rechtsextremismus etwas einzubremsen.

Konkrete Spiele und Chaträume, die nun etwas mehr unter die Lupe genommen werden sollen, werden natürlich nicht bekannt gegeben. Man spricht jedoch vermehrt von Ego-Shooter-Spielen. Es geht hier wirklich nur darum, das Verbrechen zu verringern und nicht die Gamer selbst zu beobachten. Aus diesem Grund, kann diese Maßnahme nur positiv sein.


Erstellt am:7. Januar 2020

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