4 Einsteiger-Tipps: So machst du deine VPN-Verbindung noch sicherer

Du wünschst dir mehr Privatsphäre und weniger Überwachung? Ganz klar: Ein VPN muss her! VPNs garantieren dir auf jeden Fall mehr Sicherheit im Internet. Du solltest aber nicht vergessen, dass auch VPN-Verbindungen entschlüsselt werden können. Mit unseren Tipps gehst du auf Nummer Extra-Sicher und schlägst VPN-Spione in die Flucht!

1. Verwende einen Kill Switch – deinen Retter in der Not

Klingt irgendwie bedrohlich? Ist es auch – aber für die Gegenseite. Denn wenn deine VPN-Verbindung scheitert, legt der Kill Switch im wahrsten Sinne des Wortes den Schalter um. Kein VPN – keine Internet-Verbindung, so sein Motto. Ohne VPN-Verbindung wärst du schließlich erst wieder nicht anonym. Deine wahre IP-Adresse wird ersichtlich und damit eventuell auch deine Identität und dein Standort. Das kann dir mit einem Kill Switch nicht passieren.

2.Verwende das richtige – sicherste – Protokoll

Wenn du dich schon etwas länger mit VPNs beschäftigst weißt du: Es gibt verschiedene Protokolle mit verschiedenen Sicherheits-Levels. PPTP beispielsweise ist ein sehr leicht zu hackendes Protokoll. Wenn du dich vor der Regierung schützen willst und PPTP verwendest, hilft dir auch ein VPN nicht viel. Für maximale Privatsphäre und Datenschutz empfiehlt sich der Star unter den Protokollen: OpenVPN. Es ist sicher, effizient und funktioniert auf den meisten Geräten.

3. Eliminiere IPv6 Leaks durch manuelle Deaktivierung

IPv6 ist ein Internet-Protokoll. Es hat den Vorteil, dass du damit Zugang zu mehr Internet-Adressen hast als mit IPv4. Aber wo ein Vorteil, da ist auch ein Nachteil nicht weit. Und das wäre dieser: IPv6 liegt außerhalb des VPN-Territoriums. Deswegen deaktivieren einige VPNs IPv6 von vornherein. Wie du weißt, ob du ein IPv6 Leck hast: Hier kannst du es prüfen. Wenn dabei tatsächlich ein Leak angezeigt wird, kannst du es manuell deaktivieren. Auf einem Windows-Computer musst du als Administrator folgenden Befehl in die Befehlseingabe schreiben, um das Leak zu fixen: netsh interface teredo set state disabled

4. Eliminiere DNS Leaks durch Extra-Schutz

Wenn du ein VPN nutzt, verbindest du dich mit einem DNS Server deines VPN-Providers. Es kann aber passieren, dass der DNS Server deines Internetproviders aufscheint, wenn du online gehst. Und schon hast du ein DNS Leck, das deine Identität preisgeben kann. Checke hier, ob deine DNS leakt. Wenn du die DNS deines VPNs siehst, alles gut. Dann hast du kein Leak. Wenn du aber deine echte DNS siehst, kontaktiere deinen VPN-Provider. Einige Anbieter haben DNS Leak-Schutzpakete im Programm. Wenn nicht, solltest du den Umstieg auf einen anderen Dienst in Erwägung ziehen.

Erst vor kurzem hat ein Forschungstest gezeigt, dass viele der gängigsten kostenlosen VPN-Apps für Android DNS-Leaks sogar begünstigen. Finger weg von derartigen Diensten! Ansonsten: Berücksichtige diese Tipps und sei dir des Schutzes durch deinen VPN noch sicherer.

Quelle: privateinternetaccess.com; Foto: pixabay.com

Zusammenfassung
Artikel Name
4 Einsteiger-Tipps: So machst du deine VPN-Verbindung noch sicherer
Beschreibung
Du wünschst dir mehr Privatsphäre und weniger Überwachung? Ganz klar: Ein VPN muss her! VPNs garantieren dir auf jeden Fall mehr Sicherheit im Internet. Du solltest aber nicht vergessen, dass auch VPN-Verbindungen entschlüsselt werden können. Mit unseren Tipps gehst du auf Nummer Extra-Sicher und schlägst VPN-Spione in die Flucht!
Author
Veröffentlicher
vpn-blog.de
Logo

Schreibe einen Kommentar

Weitere Artikel

/ Überwachung
Du erzählst Alexa so einiges? Achtung: Tausende Amazon Mitarbeiter hören mit!

Du erzählst Alexa so einiges? Achtung: Tausende Amazon Mitarbeiter hören mit!

Wir hatten Alexa immer schon im Verdacht, in Wirklichkeit eine Spionin zu sein. Das ist sie auch – zumindest in Sachen Produktverbesserung: Denn ein globales Team Tausender Amazon-Mitarbeiter hört sich tagtäglich Aufzeichnungen der gesamt Millionen Alexa-Kunden an, um der sprachgesteuerten Assistentin bei der Befehlserkennung zu helfen. Von dieser Abhöraktion wissen die User aber natürlich wieder einmal nichts. Millionen von Menschen vertrauen auf die Hilfe von Echos wie Alexa – letztes Jahr wurden laut einer Studie weltweit 78 Millionen Smart Speaker ...
Weiterlesen …
/ Politik
Es wird dunkel im Darknet – Bundesrat beschließt Gesetzesvorlage zum totalen Verbot. Was bedeutet das für dich?

Es wird dunkel im Darknet – Bundesrat beschließt Gesetzesvorlage zum totalen Verbot. Was bedeutet das für dich?

Aus dem Innenministerium kam die Forderung, dem Darknet das Licht auszuknipsen. Kaum sind 4 Wochen vergangen, schon will der Bundesrat Nägel mit Köpfen machen und liefert den konkreten Entwurf für ein entsprechendes Gesetz. Was wird sich für dich im Internet ändern? Die nächste Neuerung, die zu deinen Lasten geht Zu früh gefreut, denn im ersten Moment klingt so ein Gesetz nach mehr Sicherheit. Das Darknet ist der virtuelle Ort, an dem illegale Waffenhändler, Kriminelle, Pädophile und sonstige Perverse ihr Unwesen ...
Weiterlesen …
/ Allgemein
Zeigt her eure Daten: Facebook wollte die Passwörter für E-Mail-Konten

Zeigt her eure Daten: Facebook wollte die Passwörter für E-Mail-Konten

Facebook und die Daten. Aus diesem Dilemma scheint es wirklich keinen Ausweg mehr zu geben. Mittlerweile wird so ziemlich jeder darüber Bescheid wissen, dass Facebook kein Aushängeschild für optimalen Datenschutz ist. Die letzten Jahre sind von zahlreichen Datenschutzskandalen rund um den Internetkonzern geprägt. Eine Frage, die sich in diesem Zusammenhang immer wieder aufdrängt, ist die Frage nach dem Grund für ein derartig schlampiges Werken. Was jetzt wieder an die Öffentlichkeit kam, ist beinahe nicht zu glauben. Facebook verlangte tatsächlich die ...
Weiterlesen …
/ Politik, Überwachung
Digitalsteuer in Österreich: Die totale Überwachung im Internet per Gesetz und warum es dich auch als Nicht-Österreicher betrifft

Digitalsteuer in Österreich: Die totale Überwachung im Internet per Gesetz und warum es dich auch als Nicht-Österreicher betrifft

Im beschaulichen Österreich hängt ein Damokles-Schwert über den Köpfen aller Internet-Nutzer. IT Unternehmen sollen gesetzlich dazu verpflichtet werden, Daten wie den Standort und IP-Nummern nicht nur zu sammeln, sondern auch 7 Jahre lang aufzubewahren. Wir formulieren es schonungslos: Bist du aus Österreich, wird deine Anonymität zum Schnäppchenpreis verscherbelt. Immer auf die Kleinen Zuletzt wurde auf EU-Ebene diskutiert, digitale Großkonzerne mit einer Steuer zu belegen. Damit sollte ein faires Gleichgewicht zwischen allen Unternehmern geschaffen werden, die Geld durch Werbeeinnahmen generieren. Es ...
Weiterlesen …
Wird geladen...