Süßer kleiner Spion: Auch Handy-Spionage kann gefährlich werden

Immer mehr Hacker haben es auf die Informationen und Daten auf deinem Handy abgesehen. Der Grund dafür ist einfach. Auf diesem Mikrocomputer ist meist dein halbes Leben abgespeichert und der Schutz der Daten ist immer noch unzureichend bis gar nicht vorhanden. Wie du dich vor mobiler Spyware schützen und wie du sie identifizieren kannst, erfährst du hier.

Dein Handy ist immer dabei – der Spion auch

Du hast fiese Malware auf dem Handy und du weißt gar nichts davon? Das ist verständlich. Unser Bewusstsein ist noch nicht genug sensibilisiert, um das lauernde und omnipräsente Risiko zu erkennen. Es gibt zahlreiche Gefahren, die die Nutzung diverser Apps und Dienste beinhalten kann.

Mikrocomputer und kein simpler Telefonersatz

Der erste Schritt in Richtung ausreichender Schutz sensibler Handydaten besteht darin, dass wir die Gefahr erkennen. Unsere Smartphones sind mittlerweile kein einfacher Telefonersatz mehr, sondern haben sich immer mehr zu kleinen Alleskönnern entwickelt. Es sind Mikrocomputer. Wir nützen sie für beinahe alles: Schnell die E-Mails abrufen, kurz Facebook checken, schauen wie der Instagram-Content ankommt, den Boss anrufen, WhatsApp und andere alternative Messenger-Dienste öffnen, Videos verschicken, den Kontostand abfragen, vielleicht sogar noch eine schnelle Überweisung tätigen. Die Liste ist beinahe endlos. Ein Handy-Spion sieht alles: Er kann Nachrichten mitlesen, den Browserverlauf einsehen, die Kamera aktivieren und dein Mikrophon einschalten. Abhören inklusive. Unheimlich?

Sensible Daten

Oft ist uns gar nicht klar, dass es sich hierbei um sensible Daten handelt. Wie bei allen persönlichen Daten, gilt es auch hier einen geeigneten Schutz zu finden. Hacker haben es gerade deshalb auf unsere Handydaten abgesehen, weil sie meist ungeschützt zur Verfügung stehen.

Laden, laden, laden

Du bist eigentlich fast nur noch beim Aufladen? Dir ist aufgefallen, dass dein Handy sehr viel Akku verbraucht und du hast keine Ahnung warum? Es ist bekannt, dass das Nützen vieler Apps sehr viel Akku verbraucht. Deshalb gilt ohnehin: Weniger ist mehr, denn jede verzichtbare App, spart Strom. Wenn du allerdings keine Verbindung zwischen den auf deinem Gerät installierten Apps und schnellem Akkuverbrauch herstellen kannst, könnte dies ein Hinweis auf installierte Malware sein.

Check it out

Neben raschem Akkuverbrauch gibt es noch andere Indikatoren dafür, dass dein Handy gehackt wurde. Wenn du wissen willst, ob du gerade ausspioniert wirst, achte auf folgende Zeichen: Hoher Datenverbrauch, da die Spyware Zugriff auf das Internet braucht, verlangsamte Prozesse, ein weiterer Indikator für verdächtige Hintergrundprozesse ist das plötzliche und grundlose Angehen deines Bildschirms, Fehlermeldung beim Starten der Kamera oder anderen Anwendungen, das Handy braucht lange beim Herunterfahren.

Erste Hilfe

Wenn du dir nicht sicher bist, gilt es dein Handy im Auge zu behalten. Überprüfe immer wieder einmal die laufenden Prozesse. Achte generell darauf welche Apps auf deinem Gerät installiert sind. Sollten dir irgendwelche Apps mit dem Namen „spy“ oder „monitor“ unterkommen, ist dies ein ziemlich sicheres Anzeichen für Handy-Spionage. Verdächtige Apps müssen sofort deinstalliert werden. Im Extremfall sollte das Gerät auf die Werkseinstellungen zurückgesetzt werden. Behalte dein Handy stets im Auge, sorge für ein starkes Passwort, Anti-Viren-Apps können hilfreich sein, nimm ungewöhnliche Ereignisse wie ein skurriles „Eigenleben“ deines Handys nicht einfach hin und reagiere bei den bekannten Hinweisen und Zeichen für Malware.

FAZIT: Dein Smartphone ist ein Mikrocomputer und es muss adäquat geschützt werden. Gehe sparsam mit auf dem Handy gespeicherter Information um. Gib fieser Malware und zerstörerischen Hacks keine Chance. Das Installieren von Spyware ist illegal. Schütze dich und deine Daten!

Quelle: NordVPN.de; Foto: pixabay.com


Erstellt am: 8. Januar 2019

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