Entsperren per Gesichtserkennung: Gegen Hackerangriffe ganz schön kopflos

Mittlerweile gibt es zahlreiche Methoden, um unsere Smartphones vor externen Zugriffen, heimlichen Spähern, ungewollter Spionage und den neugierigen Augen von Familie und Freunden zu schützen. Fingerabdruck, Passwort, Muster-Code, Iris-Code. Wie sicher die Gesichtserkennung als Sperre ist und wie sie umgangen werden kann, erfährst du in diesem Artikel.

3-D – Ganz schön tricky.

Wo es Sperren gibt, gibt es Wege und Möglichkeiten diese zu umgehen. Dies trifft auch auf die Entsperrung per Gesichtserkennung zu. Die Sicherheitstauglichkeit der Gesichtserkennung wurde von Spezialisten des Forbes-Magazins getestet. Der Test mit einem kostspieligen und eigens angefertigten 3-D-Druck des Kopfs war erfolgreich. Leider nicht für eventuelle Opfer. Von 5 getesteten Geräten hielt nur das i-Phone X dem Test stand. Es ist mit ca. 1000 € eher im hochpreisigen Segment angesiedelt. Eine Investition, die sich im Falle der Gesichtserkennung auszuzahlen scheint.

You can leave your head on

Alle anderen Geräte konnten nicht zwischen dem echten Gesicht und dem 3-D-Druck unterscheiden. Manche Geräte, wie das Samsung S9, brauchten den Kopf zwar aus mehreren Winkeln und ließen dann erst die Entsperrung zu, andere reagierten sofort mit freiem Zugriff auf das Smartphone. Nur das i-Phone X ließ sich nicht beirren. Wer also ca. 300 € für einen 3D-Druck übrig hat um seine Familienmitglieder und Freunde auszutricksen, dem ist Tür und Handy geöffnet.

FAZIT: Die Gesichtserkennung ist bestimmt ein ausreichender Schutz in deinem nächsten Umfeld, aber vor bösartigen Hacks und anderen Angreifern wird sie dich kaum schützen können. Schütze deine Daten!

Quelle: Standard Online; Foto: pixabay.com


Erstellt am:12. Januar 2019

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