„Shooting-Star“ auf Instagram: Wozu hat man enge Freunde?

Auf Instagram wird fleißig geteilt und geblogged. Diese geduldige Plattform bietet wirklich für jeden Raum, der irgendetwas los werden will. Über die Sinnhaftigkeit so manch einer Zurschaustellung lässt sich bestimmt streiten. Sichtbar werden und sich selbst verkaufen, scheint das neue Credo zu sein. Manche lieben echte Reichweite und wieder andere setzen auf gekaufte Abonnenten und Likes. So manch ein unbekannter Shooting-Star und selbst ernannter Weisheiten-Guru schafft es plötzlich von 200 auf 20000 Abonnenten und ein Teil der Community lässt sich absolut gekonnt blenden. Berühmt über Nacht. Wer braucht da noch “enge Freunde”?

Der Traum vom schnellen Glück und Geld auf Instagram. Mindestens zwei Beiträge pro Tag. Immer schön alles preisgeben. Und nicht vergessen! Ohne die tägliche Story geht gar nichts. Und wenn du nur die Kamera auf den Boden hältst und einen Smiley darauf platzierst. Storytelling boomt. Am besten bedankst du dich noch auf Facebook für deine gekauften Abonnenten auf Instagram. Soziale Medien – manchmal ein Fass ohne Logik und Authentizität.

Reichweite ist alles, oder?

Die Jagd nach dem passenden Hashtag scheint für so manch einen zum Lebensinhalt geworden zu sein und spätestens dann  wenn Menschen in deinem Bekanntenkreis davon reden, dass sie passives Einkommen generieren müssen und du Details aus dem Leben deiner Freunde über Instagram erfährst, weißt du wie asozial Social Media im Grunde ist.

Hast du enge Freunde?

Die relativ neue Möglichkeit seine Freunde auf Instagram dem Kreis der engen Freunde hinzuzufügen, garantiert dir, dass deine Beiträge und Stories nur einigen Auserwählten zur Verfügung stehen. Man kennt dieses Feature ja bereits von Facebook. Und was für den Mutterkonzern gut ist, ist auch für die Kinder gut.

Wie das geht?

Ganz einfach die App starten, das Seitenmenü öffnen und auf „Enge Freunde“ gehen. Schon kannst du deinen eigenen Kreis kreieren. Den inneren Zirkel. Theoretisch könntest du die Möglichkeit auch für einen ganz anderen Personenkreis nützen, der gar nichts mit deinen Freunden zu tun hat. Der Kreativität sind hier keine Grenzen gesetzt.

Fazit

Es ist gut, dass man bestimmen kann, wer Beiträge sehen darf und wenn du sie nur für einen auserwählten Kreis zur Verfügung stellen willst, ist das in Ordnung. Es bleibt jedoch ein zweischneidiges Schwert. Features wie „Enge Freunde“ vertuschen letzten Endes nur die Tatsache, dass wir im Netz nicht anonym sind. Irgendjemand sammelt immer unsere Daten und die Datenschlange ist niemals wirklich satt. Und letzten Endes geben wir durch getarnte humane Privatsphäre-Features auch nur Einblick in unsere Privatsphäre. Instagram und Facebook wissen dann genau wer unsere engen Freunde sind. Danke für die Information, lieber User. Wenn du dich und deine echten Freunde schützen willst, vereinbare ein privates Treffen und zeige ihnen Dinge, die dir wichtig sind, persönlich. Verliere deine eigene und echte Story nicht aus den Augen! Pass auf was du teilst und schütze deine Daten!

Quelle: Futurezone.de; Foto: pixabay.com

 

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„Shooting-Star“ auf Instagram: Wozu hat man enge Freunde?
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Auf Instagram wird fleißig geteilt und geblogged. Diese geduldige Plattform bietet wirklich für jeden Raum, der irgendetwas los werden will. Über die Sinnhaftigkeit so manch einer Zurschaustellung lässt sich bestimmt streiten. Sichtbar werden und sich selbst verkaufen, scheint das neue Credo zu sein. Manche lieben echte Reichweite und wieder andere setzen auf gekaufte Abonnenten und Likes. So manch ein unbekannter Shooting-Star und selbst ernannter Weisheiten-Guru schafft es plötzlich von 200 auf 20000 und ein Teil der Community lässt sich absolut gekonnt blenden. Berühmt über Nacht. Wer braucht da noch "enge Freunde"?
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