Amazon-Phishing-Mails sind im Umlauf – keinesfalls Daten angeben!

Nicht nur Millionen von Kunden sind Amazon-Fans. Auch bei Cyberkriminellen steht der Online-Versandhandel hoch im Kurs: Die Verbraucherzentrale warnt erneut davor, dass Phishing-Kampagnen im Namen von Amazon momentan die Angriffs-Hitliste führen. Wenn du also aktuell eine Benachrichtigung erhältst – sei achtsam!

Die wichtigste Frage zuerst: Wie sehen die neuesten Phishing-Mails eigentlich aus? Du erkennst sie daran, dass im Betreff „Verdächtige Anmeldeaktivitäten festgestellt!” steht und das E-Mail vermeintlich von Amazon stammt. Wenn du das E-Mail dann öffnest, findest du darin eben diese Warnung des angeblichen Amazon-Kundenservices. Es seien „verschiedene bedenkliche Anmeldeaktivitäten entdeckt” worden und man habe daraufhin dein Konto gesperrt.

Die Angreifer wollen an deine Daten

Das ist natürlich ärgerlich, denken sich die User. Oder sie sind sogar beunruhigt. Aber natürlich bieten die Angreifer auch gleich eine Lösung zur Behebung des Problems an: Sie fordern dich auf, deine Daten abzugleichen. Der – natürlich böswillige – Link dafür wird gleich mitgeliefert.

Ab in die Rundablage mit derartigen Mails

Was so echt klingt, ist tatsächlich ein Fake. Auch wenn du persönlich angesprochen wirst – lass dich nicht täuschen! Kein vertrauenswürdiges Unternehmen fordert dich einfach so per E-Mail dazu auf, deine vertraulichen Daten bekanntzugeben. Also am besten gleich in den Spam mit dem Schreiben. Ebenso mit ähnlichen Mails, die momentan im Umlauf sind und den Betreff „Mögliche Konto Sperrung Amazon.de” haben.

Wenn du dir nicht sicher bist, kannst du die Echtheit solcher Schreiben auch prüfen: Kontaktiere einfach Amazon direkt und frage nach. Dann kann eigentlich nichts mehr schiefgehen. Und vor allem: Deine Daten bleiben dort, wo sie hingehören: bei dir!

Quelle: Verbraucherzentrale; Foto: pixabay.com


Erstellt am:18. Januar 2019

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